Bianca Artope, Monaco Lifestyle Magazine, Michael R. Zamut

Bianca Artopé

Bianca Artopé ist bildende Künstlerin in München.

Mit ihren mehrschichtigen, digitalen Collagen, die sie in einer ganz besonderen Technik auf Schlagmetall druckt und in Epoxidharz eingießt, hat sie sich einen Namen gemacht und ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen.

Sie studierte Architektur an der TU in München. Nach einem Arbeitsaufenthalt in San Francisco arbeitete sie als Projektleiterin und Artdirektorin in verschiedenen Architektur- und Designbüros an internationalen Projekten.

2012 hat sie ihre Leidenschaft zur Kunst zum Beruf gemacht und ist seither ausschließlich als freischaffende Künstlerin tätig. Neben ihren Digitalcollagen schafft Bianca Artopé auch konzeptionelle Video-, Sound- und Rauminstallationen.

Ihre Werke sind überwiegend im Besitz von privaten Sammlern in Europa, Asien und den USA.

2017 wurde sie mit dem Preis der Curt-Will-Stiftung in der Kategorie „Praktizierende Bildende Künstlerin“ ausgezeichnet. Aus diesem Anlass wurde ein Kurzfilm über sie und ihre Arbeiten gedreht, in dem ihr künstlerisches Anliegen und die spezielle Technik erläutert werden.

Das Video, sowie alle aktuellen Arbeiten und Ausstellungen sind unter www.artope.com zu finden.

Bianca Artope, Monaco Lifestyle Magazine, Michael R. Zamut
Bianca Artopé
Zwielicht, Schlagmetall, Giclée-Druck und Epoxidharz auf Leinwand 40 x 120 cm / 2017

 

Auf den zweiten Blick

Wahre Schönheit und schöner Schein, Idylle und Chaos können manchmal sehr nah zusammenliegen.

In den komplexen, aus vielen verschiedenen Elementen zusammengesetzten Bildwelten verdichtet Bianca Artopé geheimnisvolle, atmosphärische Szenerien in einer (alp)traumhaften Anmutung.

Im steten Bezug zu Mensch und Natur überlagern sich Zeit und Raum, Alt und Neu sowohl formal als auch inhaltlich.

In der Diskrepanz zwischen Schein und Wirklichkeit wird der Betrachter angeregt, sich mit seiner eigenen Seitweise auf die Welt zu positionieren.

Die digitalen Collagen werden im Giclée Verfahren auf silbernes Schlagmetall gedruckt. Anschließend werden die Bilder in Epoxidharz gegossen, was den Werken optische Tiefe und eine besondere haptische Qualität der Oberfläche verleiht.

In ihrer atmosphärischen Wirkung scheinen sie von innen heraus zu leuchten – aus jedem Blickwinkel verleiht das Licht dem Bild eine andere Anmutung.

Auszug aus dem Katalogtext von Anna Wondrak
Kunsthistorikerin und Kuratorin

www.annawondrak.de

strange momentum, Schlagmetall, Giclée-Druck und Epoxidharz auf Leinwand 70 x 50 cm / 2017
Bianca Artopé, reclaiming spaces I_2017_70x105cm_K
reclaiming spaces I, Schlagmetall, Giclée-Druck und Epoxidharz auf Leinwand 70 x 105 cm / 2018
reclaiming spaces II, Schlagmetall, Giclée-Druck und Epoxidharz auf Leinwand 70 x 105 cm / 2018